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„E-Damm für alle!“ 🏘️ Und deine Meinung?

Sag, was du denkst am 🇪🇺 Europäischen 🅿️ Parking Day
Freitag | 20. September 2024 | ab 14:00 Uhr
Engelbosteler Damm (Nähe Kreuzung Gerhardtstr.)

WASMIT❤️HERZ und zahlreiche lokale Initiativen zeigen am E-Damm auf kreative Weise, wie 🅿️ Parkflächen im Straßenraum sinnvoll und sozial für die 👥 Menschen vor Ort genutzt werden könnten – statt wie bisher nur für 🚗 Autos.

➡️ An vielen Ständen kannst du sehen, wie aus Parkplätzen grüne Oasen, Aufenthalts- und Sitzflächen, Fahrradabstellplätze und vieles mehr werden kann.

Hast du Lust, dich mit anderen Menschen dazu auszutauschen❓

Der 🅿️🅿️ PalaverPlatz möchte beim Parking Day für alle Interessierten einen Raum bieten, offen und wertschätzend zu diskutieren: 

  • Welche Herausforderungen und Meinungsunterschiede gibt es❓
  • Welche Bedürfnisse haben die Anwohnenden am E-Damm❓
  • Was wünschen sich die Menschen, die mit ihren Unternehmen am E-Damm ihr Geld verdienen❓

➡️ Diese und gerne auch deine Fragen dazu wollen wir in respektvoller und zuhörender Atmosphäre besprechen. Es geht dabei nicht um Ergebnisse, sondern einen offenen Meinungsaustausch untereinander.

➡️ Wenn du möchtest, kannst du bei uns Planungsansätze der Stadt zu Nordstadt und E-Damm oder den Kinderstadtteilplan für die Nordstadt einsehen und dazu deine eigene Meinung – mündlich oder schriftlich – hinterlassen.

😃 Wir haben übrigens auch Stadtplanerin Edda Rabe und Stadtbezirksmanager Stephan Kaczmarek eingeladen, mit dir und uns ins Gespräch zu kommen.

😃 Wir freuen uns auf dich und deine Meinung!

Liebe Grüße
Andreas und Michael, zu finden am 
🅿️🅿️ PalaverPlatz

Demokratie möchten die meisten – aber was verstehen wir überhaupt darunter?

Kontrovers waren die Sichtweisen zu unserer Staatsform und ihrem derzeitigen Zustand, die im Hannah-Ahrendt-Raum der Zentralbibliothek Hannover von einem halben dutzend Teilnehmenden am Dienstag Spätnachmittag geäußert wurden. Auch zwei Gäste vom Thekenalarm waren der Einladung zur Diskussion gefolgt.

Ein erstes Meinungsbild der Anwesenden ergab die Bewertung verschiedener Demokratieformen am Flipchart, von Grün = gut bis Rot = schlecht.

Die bestehende repräsentative parlamentarische Demokratie mit Wahl von Direktkandidierenden und Parteien wurde durchaus befürwortet, das Subsidiaritätsprinzip, also die Verantwortlichkeit auf der niedrigsten-möglichen Regierungsebene (mit deutlicher Betonung der Kommune), war für die meisten besser als Zentralismus. Auch Formen direkterer Demokratie wie Volksentscheide oder Bürgerräte wurden durchaus positiv bewertet.

Eines ist in der Diskussion auf jeden Fall sichtbar geworden: Der kritische Blick der Anwesenden auf unsere real existierende Demokratie und ihre Akteure.

Hier ein paar ungefilterte und von mir unzensierte Sätze, die in der Diskussion gefallen sind:

  • Demokratie ist nicht gleich Demokratie, wie man allein beim Vergleich der Systeme in Deutschland und den USA sieht
  • Bei uns darf man ja nur noch Meinungen äußern, die dem Mainstream entsprechen, ansonsten muss man mit negativen Konsequenzen wie Abmahnungen oder Anzeigen rechnen.
  • Es gibt viel zu viele Diskussionen, aber echte Debatten gibt es kaum noch.
  • Wir müssen auch die Äußerung anderer Meinungen aushalten.
  • Vielleicht sollte man nur noch Menschen wählen lassen, die intelligent genug sind, Politik zu verstehen.
  • Unsere Parteien haben an Profil, an Kraft und Bedeutung verloren.
  • Es gibt inzwischen zu viele Parteien.
  • Herausragende Charaktere wie Helmut Schmidt sind heute kaum noch zu finden, gute Listenplätze und Mandate bekommen nur gute „Parteisoldaten“.
  • Haben wir die richtigen Personen an der richtigen Stelle?
  • Vielleicht sollte man statt Parteien nur noch Personen wählen, die man dann für ihr Handeln verantwortlich machen kann.
  • Viele Akteure wie Medien, Gewerkschaften usw. werden ihrer Verantwortung nicht gerecht.
  • Beim Blick auf die EU wurde von manchen die bürokratische Überregulierung bemängelt, von anderen die hilfreiche Förderung gerade der Landwirtschaft gelobt.

Einig waren sich die Anwesenden, dass es an Transparenz bei den politischen Entscheidungen mangelt, und dass Politiker*innen sich zu wenig um die Menschen und ihre Bedürfnisse kümmern. Auf konkrete Verbesserungsvorschläge konnte die Gruppe sich nicht gemeinsam festlegen, zu groß waren hier die Meinungsunterschiede und das Vertrauen in die Lösungskompetenz der Akteure.

Stoff genug für weitere Diskussionen ist auf jeden Fall vorhanden, so dass wir das Thema bestimmt mal fortsetzen werden.

Abschaffen, verteidigen, erneuern: Ist das „meine“ Demokratie?

Offene und respektvolle Diskussion, ohne Belehrung oder persönliche Angriffe.

Di | 27.08.2024 | 17:30 Uhr | Hannah-Ahrendt-Raum im 3. OG der Zentralbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, 30169 Hannover 

Wie ist die Situation?

  • Ungefähr die Hälfte der Menschheit lebt in „liberalen“ sowie  „Wahl-Demokratien“, die andere in „Wahl-“ oder „geschlossenen Autokratien“.
  • Deutschland wird in der Wissenschaft dem Fünftel funktionierender „liberaler Demokratien“ in der Welt zugeordnet.
  • Deutsche streiten darüber, ob unsere Demokratie (noch) funktioniert:
    • Manche kritisieren die Schwerfälligkeit der demokratischen Prozesse, die mangelnde Transparenz bei Entscheidungen und zu große Distanz politischer Akteure zu den Menschen.
    • Einige fühlen sich in ihrer freien Meinungsäußerung unterdrückt und bemängeln zu wenig Einflussmöglichkeiten für die Bürger*innen auf Entscheidungen.
  • Ein großer Teil der Menschen geht für den Erhalt unserer Demokratie auf die Straße, anderen Teilen ist unsere jetzige Form nicht (mehr) wichtig oder sie bekämpfen sie sogar.
  • Die Bereitschaft sinkt, sich in politischen Parteien und Ämtern für die Allgemeinheit zu engagieren, vor allem wegen zunehmender, auch körperlicher Attacken auf Mandatstragende und Politiker*innen.

Wir fragen:

  • Hat sich unsere parlamentarische repräsentative Demokratie mit der Wahl sowohl von Direktkandidierenden als auch Parteien bewährt, oder muss man sie verändern?
  • Möchten wir vielleicht lieber eine präsidiale Demokratie mit einer gewählten mächtigen Person an der Spitze?
  • Wie könnte man unsere Demokratie verbessern oder ergänzen, z. B. durch mehr direkter Demokratie wie durch Volksabstimmungen oder Bürgerräte?

Bei dieser Diskussion soll es keine demokratietheoretischen Vorträge geben. Vielmehr soll jede*r frei zu Wort kommen, egal, welchen Hintergrund man mitbringt oder welchen Standpunkt man vertritt.

Bist du dabei?
Ich freu mich auf dich! 
LG Andreas

PS: Die jüdische (deutsch-US-amerikan.) politische Theoretikerin und Publizistin Hannah Ahrendt, der der Raum unseres Treffens gewidmet ist, hatte Sympathien für sozialistische und basisdemokratische Ideen, kritisierte aber deren reale Umsetzung ebenso wie die institutionelle repräsentative Demokratie der Bundesrepublik.


Save the Date: Parking Day Teilnahme 20. Sept. 2024!

Der PalaverPlatz der Südstadt macht einen Ausflug in Hannovers Nordstadt: Wir möchten beim diesjährigen Parking Day am Engelbosteler Damm ein eigenes Gesprächsangebot in einer der freien Parkbuchten machen und freuen uns über jede*n, die*der dabei ist! Die Diskussion wird sich – am Tag des Globalen Klimastreiks – natürlich um Mobilitätswende, Klimaschutz und die Auswirkungen auf die Stadtentwicklung drehen.

Mehr dazu folgt hier in Kürze … stay tuned!

Sommerzeit – Urlaubszeit

Je wärmer die Temperaturen, desto anstrengender jede Aktivität. Das hat uns nicht daran gehindert, uns am 24. Juli am Oesterleyplatz im kleinen Kreis darüber zu unterhalten, ob und wie wir in der Urlaubszeit verreisen.

Interessant, dass selbst unter uns wenigen Anwesenden große Unterschiede bestehen, die Aktivitäten reichten von Kurztrips in der Nähe über Ostseeurlaub in Deutschland bis zu Reisen in die Welt. Interessant auch, dass wir uns bei der Wahl unserer Reiseziele von anderen im Familien- und Bekanntenkreis beeinflussen lassen, und man durchaus darauf schaut, was andere so unternehmen.

Ob wir jemals davon wegkommen, möglichst auch genau an die attraktiven Ziele reisen zu wollen (müssen?), von denen uns andere live oder über Soziale Netze vorschwärmen? Ist es denn eine „gute“ Errungenschaft, dass durch immer mehr – bezahlbare – Reiseangebote zu allen schönen (bislang vielleicht unberührten) Orten in dieser Welt auch jeder die Möglichkeit erhält, ebenfalls diese (dann nicht mehr unberührte) Gegenden heimzusuchen? Oder müssen wir durch Einpreisen der dort verursachten Schäden die Reisen so teuer machen, dass allein dadurch die Zahl der Reisenden wieder sinkt?

Die klimatischen Auswirkungen haben wir dabei noch gar nicht angesprochen. Eine gute Lösung für die Problematik des heutigen Tourismus mit vermehrten Kreuzfahrten und Pauschalreisen hatten wir im Gespräch auch nicht parat.

Urlaubs-Palaver 24. Juli am Oesterleyplatz

Mitten in den Sommerferien treffen wir uns für einen lockeren Gedankenaustausch, diesmal zu unseren Urlaubsgewohnheiten:

Mi | 24.07.2024 | 17:30 Uhr | PalaverPlatz
Oesterleyplatz in der Südstadt, 30171 Hannover
(Bei schlechtem Wetter in der Bar Seña direkt am Platz.)

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Werner Mitsch

Wenn wir im Zeitalter von Klimakrise und ökologischen Problemen verreisen: 

  • Verhalten wir uns umweltbewusst, oder machen wir auch von der Nachhaltigkeit mal Pause?
  • Bleiben wir im Land oder reisen wir in ferne Länder?
  • Mit Auto, Bahn oder Flugzeug?

Ich bin gespannt, was ihr im Urlaub so macht, und freue mich auf euch!
Andreas

SommerPalaver am 26. Juni in der Südstadt – sprechbereit oder sprachlos?

Am Mittwoch, 26.06.2024 um 17:30 Uhr, möchte ich mit euch gemeinsam mal ein Stündchen darüber sprechen, ob uns die politischen Ereignisse der letzten Wochen eher motivieren, weiterhin mit andersdenkenden Menschen über Politik zu diskutieren – oder eher sprachlos machen.

+++ PalaverPlatz-Ortsverlegung! +++
Aufgrund zu vieler Veranstaltungen in der StaBi und wegen des schönen Wetters treffen wir uns um 17:30 Uhr am Oesterleyplatz in der Südstadt!

Wir treffen uns erstmal im Foyer der der Zentralbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, 30169 Hannover. Falls dort nicht genug Platz ist (oder wir zu laut diskutieren), würden wir ggf. in den Kreativ-Raum umziehen (hinterlasse ich dann am Bib-Tresen).

Ich freue mich auf euch,
LG Andreas

21. Mai – „Thekenalarm“ mit „Mutbürgern“

Eine spontane Entscheidung.

In Hannover-Ricklingen treffen sich Mitglieder des „Verein für Demokratie e. V.“ mit Interessierten zum so genannten „Thekenalarm“. Ich möchte wissen, wer das ist und was dort diskutiert wird. Wenn mein PalaverPlatz offen sein soll für alle Menschen, dann muss ich auch mal raus und auch mit Menschen wie den „Mutbürgern“ ins Gespräch kommen. Spricht etwas dagegen? 

Auch meine politische Aktivität beruht auf einer gewissen Unzufriedenheit mit den heutigen politischen Akteur*innen und manchen ihrer Ziele. Insofern interessiert es mich ganz unvoreingenommen, ob diese Gruppe bzw. dieser Verein Ideen hat, was man in unserem Land und Europa besser machen könnte.

Ich werde freundlich begrüßt, die Teilnehmenden wirken sympathisch, es heißt, man wäre offen auch für verschiedene Meinungen. Das ist wichtig, da ich erkenne, dass ich in vielem nicht mit dem übereinstimme, was an Sichtweisen von einigen Anwesenden geäußert wird. Aber ich habe mir vorgenommen, erstmal zuzuhören, nicht gleich immer eigene Argumente einzuwerfen. Einige berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, insbesondere von der Ablehnung, die ihnen von anderen – mutmaßlich links orientierten – Menschen entgegenschlägt. Diese Ablehnung empfinden sie als undemokratisches Verhalten, ja als Unterdrückung ihrer Meinung.

Ich versuche, in dem einen oder anderen Punkt Verbindendes zu suchen oder auch vorsichtig, Gegenargumente zu äußern. Ich spüre aber in der Runde große Skepsis gegenüber Ärzt*innen während der Pandemie, ein tiefes Misstrauen gegenüber Medien, die feste Überzeugung von zu großem Einfluss der USA auf unser Land u.v.m., was mir die Annäherung und Diskussion erschwert.

Ob und wie hier ein weiterer Dialog auf Augenhöhe möglich ist, kann ich noch nicht sagen, mein Interesse, das Gespräch weiterzuführen, ist durchaus groß. Daher lade ich die Runde auch zu einem Gegenbesuch in den PalaverPlatz ein, wenn sich ein interessantes Thema ergibt.

Schauen wir mal …

Zum Hintergrund:

Die „Mutbürger“ sehen sich als „außerparlamentarische Opposition“, die Politik nachhaltig verändern möchte. Sie wollen weitere „mutige Bürger“ ermuntern, sich anzuschließen, um für eine „liberal-konservative Gesellschaft“ zu kämpfen. Im Gespräch wird gesagt, in unserem Land gäbe es keine Demokratie mehr. Einige halten nichts von einer repräsentativen Parteien-Demokratie mit Listenwahlen. Ihnen schwebt ein komplett aus direkt gewählten Kandidierenden gebildetes Parlament vor.

Sprachrohr dieser Bewegung sind übrigens die Youtuber Claus Bienfait und Olaf Fritsche, die auf dem „Thekenalarm“-Kanal aus ihrer Sicht unbequeme bzw. unterdrückte Wahrheiten verbreiten. Sie wehren sich dabei energisch gegen den Vorwurf, sie würden demokratiefeindlich sein, wollen nicht in die rechtsradikale Ecke gestellt werden.

Eigene Recherche mit Zitaten aus
thekenalarm.de

Dritte Orte vorstellen, suchen, diskutieren … und nun?

Interessante Menschen sind da zusammengekommen am 14. Mai im aufhof. Vorhandene Projekte wurden vorgestellt, neue Ideen gesammelt, auch bei einem Open Space.

Viele Fragen wurden gestellt:

  • Wie entwickeln sich von Menschen selbst „angeeignete“ Orte? Was läuft gut bei den Gemeinschaftsprojekten PLATZprojekt und Hüttenstraße? Sind diese eigentlich inklusiv?
  • Welche weiteren Orte sind denkbar? Welche Voraussetzungen müsssen sie erfüllen?
  • Wie kann man vorhandene Orte wie Stadtbibliothek, Stadtteilzentren oder Kulturtreffs neu oder anders erschließen? Lassen diese eine „fremde Aneignung“ überhaupt zu?
  • Wie finanzieren sich solche Treffpunkte, wie schafft man es, dauerhaft genügend Freiwillige für den „Betrieb“ zu finden?

Vieles konnte nur angerissen werden. Vieles blieb unbeantwortet.

Schade, dass nicht zum Ende der Veranstaltung ein Weiterarbeiten, ein Weiterdenken angekündigt wurde, denn ein konkretes Ergebnis hatte der Abend leider nicht.

Ich hätte Lust, an den Ideen weiterzuarbeiten, vielleicht findet sich jemand, der mitmachen möchte?

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