Hey zusammen – ich weiß, wir haben uns lange nicht getroffen. Aber die Ereignisse überschlagen sich gerade, und da passt der PalaverPlatz im Moment irgendwie nicht dazwischen. Aber Anregungen zum Diskutieren gibt es genug, und deshalb schlage ich euch in der „Woche der Menungsfreiheit in der Zentralbibliothek vor, folgende Veranstaltung zu besuchen:
Die Wahl ist gelaufen, PalaverPlatz geht wieder los – in sein 2. Jahr! Zum Auftakt wider die kleine Kaffeestunde mit lockeren Gesprächen über Politik und vieles mehr:
„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie lebt von Menschen, die sich für sie einsetzen. Der Workshop gibt Impulse und praktische Anregungen für Zivilcourage und demokratisches Engagement.“
Ich werde vorher, so ca. 15:30 Uhr, schon im Foyer einen Kaffee trinken. Wer sich dazugesellen möchte – gerne.
Liebe Teilnehmende beim bzw. Interessierte am 🅿️🅿️ PalaverPlatz!
Wie ihr wisst, bin ich politisch aktiv bei der Partei Volt. Durch die vorgezogene Bundestagswahl werde ich die nächsten Wochen mein Engagement schwerpunktmäßig dafür einsetzen, dass Volt ein gutes Wahlergebnis bekommt. Ich selbst kandidiere auf der Volt Landesliste und als Direktkandidat für den Wahlkreis 42 Hannover 2 Süd.
Der 🅿️🅿️ PalaverPlatz bleibt als parteiunabhängiger Gesprächskreis erhalten. . Ich werde weiterhin öfters meinen Kaffee freitags 11:30 Uhr am Stephansplatz trinken und freue mich natürlich, euch zu sehen.
⚠️ Thematische Abende werde ich allerdings erst nach der Bundestagswahl im Februar 2025 wieder vorbereiten können, fall es von euch niemanden gibt, der das in dieser Zeit übernehmen kann.
Noch ein Hinweis zu meiner Partei Volt:
Wir gehören ja erwiesenermaßen zum demokratischen Spektrum, sind allerdings noch so klein, dass wir viele Unterstützungsunterschriften sammeln müssen, um auf den Wahlzettel zu kommen.
Wenn ihr der Meinung seid, dass wir diese Chance erhalten sollten, würde ich mich freuen, wenn ihr uns mit eurer Unterschrift unterstützt. Wie das funktioniert, erkläre ich auf meiner persönlichen Volt-Seite: volt.link/badenhop
Ich wünsche euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ende November in der Stadtbibliothek kam ein kleiner Kreis zusammen, um über die anstehenden Wahlen, die Kandidierenden und die Parteien zu sprechen.
Geäußert wurde u.a. Enttäuschung über die Politiker*innen, über ihre (zum Teil wechselnden) Entscheidungen und ihr Verhalten, eigentlich nur vor Wahlen vor Ort präsent zu sein. Daraus resultiert dann bei manchen auch eine Unsicherheit, wen man (noch) wählen kann.
Wünschenswert wären Politiker*innen mit Haltung, mit Einsatz für die Interessen der Wähler*innen, mit gewisser Expertise (auch wenn es dafür ja Berater*innen gibt). Vielleicht auch mit weniger Karriere-Ambitionen und mit eigenen Erfahrungen in „normalen“ Berufen. Sie sollen ihre politischen Aktivitäten transparenter machen, besser erklären.
Von den Parteien erwartet man mehr Positionen ohne Kalkül, aber auch keine Abgrenzung zu anderen als Selbstzweck. In der Sache darf gestritten werden, aber parteipolitisches Gezänk braucht man nicht wirklich.
Problematisiert wird auch die Berichterstattung der Medien über Politik, die oft die interessanteren, reißerischen Headlines sucht, statt sachlich zu informieren (könnte mal ein eigenes Thema für den PP werden).
Viele der geäußerten Meinungen kennt man schon, aber sich darüber einmal auszutauschen, hilft uns bei der Weiterentwicklung der eigenen Sicht. Vielleicht greifen wir das Thema noch einmal auf.
wie sie die politische Situation in der Bundespolitik sehen,
welches Vertrauen sie in die Handelnden haben,
welche Erwartungen sie an Kandidierende haben und
wie bereit sie selbst sind, Politik mitzugestalten.
Interessierte Aktive aus der Politik
sind in dieser Runde gerne als Zuhörer dabei,
können auch mal eine Frage stellen und
machen hier aber keine Wahlwerbung!
🗣️👥 Vieles in der Politik treibt uns im Moment um. Darüber wollen wir sprechen, in einer offenen und respektvollen Diskussion, in der alle frei zu Wort kommen.
Funktioniert: Da ich terminliche Schwierigkeiten hatte, den MarktPalaver am 1. November vormittags auf dem Wochenmarkt Südstadt sicherzustellen, habe ich ein neues Angebot ausprobiert: Den KaffeePalaver in der Stadtbibliothek am Freitagnachmittag um 15:00 Uhr.
Die Idee: Diesen Termin bei einem Kaffee im Foyer der Stabi zu nutzen, um über die nächsten Themen nachzudenken.
Völlig begeistert: Eine sehr produktive Stunde zu fünft hat ein paar gute neue Ideen und etwas Klarheit über die vorhandenen Ideen erbracht. Diese habe ich in der Liste auf der Seite > Was ergänzt. Das Treffen werden wir in Abständen wiederholen – also immer schauen, was unter > Wann angegeben ist!
Spannende Gesprächsrunde am 23. Oktober in der Stadtbibliothek mit vielen Aspekten zum Thema reale und gefühlte Krise
Zusammengestellt von der Künstlichen Intelligenz ChatGPT: Krisen des 21. Jahrhunderts in der Welt und besonders relevant in der deutschen Öffentlichkeit.
Sieben Menschen aus verschiedenen Umfeldern trafen sich, um ihre Gedanken zum Thema Krise auszutauschen. Wir waren uns am Ende einig, dass wir durch den Informations-Überfluss zu den vielen weltweiten Kriegen, Krisen und Herausforderungen das Gefühl einer Multi-Krise erreicht haben. Und dabei merkten wir immer wieder, dass die Liste der von den Teilnehmenden gesammelten Krisen sogar noch lückenhaft war!
Sammlung der Krisen, die die Teilnehmenden bewegen (gelb), Eindrücke, die manchen bei der Begegnung mit den Krisen haben (blau) und unsere Reaktion darauf bzw. unser Umgang damit (rot).
Im Gespräch wurde sichtbar, welche der Krisen die Anwesenden am meisten betroffen hat, aber auch, welche Reaktionen – von Resignation über Rückzug ins Private bis hin zu Aktivismus – es bei uns hervorgerufen hat. Es gab sowohl den Frust, dass man bei vielen der Krisen selbst so wenig Einfluss nehmen kann, als auch die Motivation zu einem „Jetzt erst recht!“, die einen dann dazu bringt, sich z.B. politisch oder gesellschaftlich zu engagieren.
In der Diskussion ergab sich aber auch, dass es detailliertere Gesprächsrunden zu einigen der Krisen bzw. den Themen Medien und Bildung geben sollte.
Zum Abschluss war es auch mal wieder gut, zu hören, was andere Menschen, die mit Krisen umgehen mussten, zu diesem Thema schon gesagt haben:
„Auch die dunkelste Stunde hat nur 60 Minuten.“
(Unbekannter Autor)
„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“
Johann Wolfgang von Goethe
„Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.“
Johann Heinrich Pestalozzi
„Ich habe gelernt, dass man niemals zu klein ist, um etwas zu verändern.“
Greta Thunberg
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgehen wird, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn ergibt, egal wie es ausgeht.“
Václav Havel
„Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern der Triumph über sie.“
Nelson Mandela
„Der beste Weg, sich nicht hoffnungslos zu fühlen, ist, aufzustehen und etwas zu tun. Warte nicht darauf, dass dir gute Dinge widerfahren. Wenn du hinausgehst und etwas Gutes tust, wirst du die Welt mit Hoffnung erfüllen, und du wirst dich selbst mit Hoffnung erfüllen.“
Die schlechten Nachrichten überschlagen sich, die Menschen streiten ohne Ziel, auch Politikerinnen und Politiker machen uns wenig Hoffnung … und nun:
Resignierstdu in einer Zeit scheinbar unlösbarer Probleme❓
Blickst du noch optimistisch in die Zukunft angesichts gigantischer Herausforderungen❓
Möchtest du noch mit anpacken, um die Dinge zu verbessern, oder ziehst du dich ins Private zurück❓
Manchmal ist es gut, darüber zu reden und festzustellen, dass es anderen ähnlich geht. Das wollen wir tun, in einer offenen und respektvollen Diskussion, ohne Belehrung oder persönliche Angriffe. Jede*r soll frei zu Wort kommen.
Statt Autos versammelten sich in den Parkbuchten die Menschen der Nordstadt (und auch andere), um zu zeigen, wie daraus grüne Oasen, Aufenthalts- und Sitzflächen, Fahrradabstellplätze und vieles mehr werden kann.
Wir waren mit dem PalaverPlatz vor Ort, um das, was man auf den Plänen der Landeshauptstadt mit eigenen Ideen bestücken konnte, gemütlich im Sitzen auch zu diskutieren.
Zumindest die Meinungen derjenigen, die diese mit Klebepunkten auf den Stelltafeln hinterließen, waren in den Tendenzen recht eindeutig: Die Verkehrssituation wurde als verbesserungswürdig angesehen, es gäbe zu viele Parkplätze, dagegen zu wenige Grünfächen, konsumfreie Sitzgelegenheiten sowie verkehrsberuhigende Maßnahmen. Die Attraktivität des E-Damms wurde für Fußgänger*innen mittelmäßig bewertet, für Radfahrer*innen schlecht und für Autofahrer*innen zu gut bewertet.
Wer wollte, konnte nicht nur Ideen und Wünsche schriftlich hinterlassen, sondern sich mit Umweltdiskussions-Experte Michael Danner, Stadtplanerin Edda Rabe und Stadtbezirksmanager Stephan Kaczmarek zu den bisherigen Planungen austauschen.
Auch mit anderen Bürger*innen kam man ins Gespräch, z. B. über die durch Beteiligungsprozesse bislang zusammengetragene Ideen für eine menschenfreundliche Umgestaltung des E-Damms. Es gab u.a. auch interessante Einblicke von Gästen aus England zur gefährlichen Verkehrssituation für Fahrrad-Fans in UK.
Wir hoffen, die vielen guten Ideen und Wünsche werden bei den anstehenden Veränderungen des Verkehrsraums Berücksichtigung finden.
Uns hat es jedenfalls Spaß gemacht, wieder mal außerhalb der Südstadt zur Diskussion einzuladen! Hoffentlich bis bald!